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Feigenbaumbotanisch: Ficus carica | Maulbeergewächse (Moraceae)
Der Feigenbaum stammt ursprünglich aus dem Landstrich von Südwestasien/Vorderasien bis Griechenland. Heute fühlt sich der Feigenbaum im gesamten Mittelmeerraum sowie weltweit in allen mediterranen Gegenden heimisch.
Das Winterquartier sollte jedoch weder zu warm noch zu feucht ausfallen. Temperaturen von 5-10 Grad sind für den Feigenbaum im Winter ideal. Da der Feigenbaum im Winter ohnehin seine Blätter verliert, kannst du ihn auch ohne Probleme an einem dunklen Ort überwintern lassen, z.B. im Keller, in deiner Garage oder in der Gartenhütte - je nachdem was temperaturmäßig besser passt.
Als Pflanzgefäß eignet sich für den wärmeliebenden Feigenbaum am besten ein glasierter Steingut-Topf, der die Wärme und Feuchtigkeit deutlich besser speichern kann als ein Kunststoff-Topf oder ein Holzgefäß. Da der Feigenbaum jedoch große Töpfe liebt ... der Topf für einen Feigenbaum sollte mindestens einen Durchmesser von 60 cm besitzen, besser sind sogar 80 cm Durchmesser ... ist es abzuwägen, ob man sich nicht vielleicht doch lieber für einen durchaus hübschen Plastiktopf im Terracotta-Look entscheiden mag, weil dieser aufgrund seines deutlich geringeren Gewichts in Sachen Winterquartier natürlich viel leichter zu transportieren ist.
Egal ob im Kübel auf der Terrasse oder direkt in den Garten gepflanzt, schafft ein Feigenbaum mit seinen großen stattlichen Blättern ein herrlich mediterranes Ambiente. Besonders hübsch sieht es aus, wenn du ihn mit anderen mediterranen Pflanzen kombinierst, z.B. mit Hibiskus, Oleander, einem Olivenbaum oder einem Zitronenbäumchen, aber auch heimische Pflanzen wie Fuchsien oder buschige Gräser wirken sehr attraktiv neben einem Feigenbaum.
Die unscheinbaren, kaum zu erkennenden Blüten des Feigenbaumes erscheinen von April bis September in den Blattachseln des Feigenbaumes. Aus ihnen entwickeln sich die essbaren, birnenförmigen Früchte des Feigenbaumes. Die Fruchtschale ist anfangs grün und verfärbt sich dann mit zunehmender Reife gelblich, rosa oder violett. Feigen zählten bereits bei den alten Griechen in der Antike neben Trauben und Oliven zu den bekanntesten und begehrtesten Früchten.
Wild wachsende Feigen tragen sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die Bestäubung wilder Feigen gestaltet sich recht kompliziert. Für Bienen ist der Blütenstand zu klein, so dass sie ihn nicht bestäuben können. Nur eine ganz spezielle Wespenart ist dazu in der Lage und zwar handelt es sich dabei um die Weibchen der Gallwespenart Blastophaga psenes. Tipps und Hinweise zur Anzucht/Vermehrung
Aus den in den frischen Früchten enthaltenen Samen (so es sich um eine bestäubte und befruchtete Feigenart handelt) kannst du selber Feigenbäume heranziehen. Dazu reinigst du zunächst behutsam die kleinen Samenkörner und setzt sie dann in Anzuchterde, wobei die Samen nur ganz leicht bedeckt sein sollten. Die Samen keimen am besten bei Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad und die Anzuchterde sollte dabei stets feucht gehalten werden.
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