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Pflanzen-Allerlei | Mediterrane Pflanzen

Wandelröschen

... botanisch: Lantana camara | Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)

immergrünHochgiftige Pflanzenteile sonnig   V-X   Höhe: 0,75-3,5m
 

Das immergrüne Wandelröschen stammt ursprünglich aus den tropischen Gebieten Amerikas. Es fühlt sich jedoch schon seit langer Zeit in allen tropischen Gebieten heimisch.

Das Wandelröschen verdankt seinen umgangssprachlichen Namen seinen zauberhaften Blüten, die sich im Verlauf der Blütezeit farblich deutlich wandeln. Zunächst blühen die meisten Wandelröschen gelb, verwandeln sich dann in einen Orange-Ton, um sich dann schließlich in einen finalen Rot-Ton oder Violett-Ton zu zeigen.

Taubenschwänzchen bei der Nektarsuche am Wandelröschen
Taubenschwänzchen bei der Nektarsuche am Wandelröschen

Während das Wandelröschen in seiner Heimat eher als Unkraut angesehen wird und buschig wächst, schätzen wir es in unseren Gefilden als mediterrane Kübelpflanze, die meist als Hochstämmchen gezogen angeboten wird.

Wandelröschen zählen zu den Giftpflanzen

Das Wandelröschen ist in allen Teilen giftig für den Menschen - besonders die noch grünen Früchte, die mit der Reife einen metallischen Blauton annehmen, können nach dem Verspeisen zu starkem Durchfall und Gelbsucht führen.

Wandelröschen haben es gerne feucht und sonnig. Besonders während der Wachstumsperiode benötigen sie reichlich Wasser. Du solltest den Topfballen daher niemals austrocknen lassen. Auf lang anhaltende Trockenheit reagieren die Pflanzen sehr empfindlich und schmeißen rasch ihre Blätter ab. Es wird empfohlen, das Wandelröschen während der Blütezeit von Mai bis Oktober regelmäßig einmal pro Woche mit Kübelpflanzendünger zu versorgen.

Da das Wandelröschen in seiner Heimat tropische Temperaturen gewöhnt ist, verträgt es verständlicherweise überhaupt gar keinen Frost. Zum Überwintern benötigt das Wandelröschen daher einen möglichst hellen, frostfreien Raum mit 6-15 Grad Raumtemperatur. Auch während der Wintermonate darf der Ballen nicht austrocknen. Wenn du dein Wandelröschen vor dem Überwintern zurückschneidest, gelingt auch meist ein Überwintern an einem dunklen Standort, z.B. im Keller oder in der Garage.

Wandelröschen wachsen wie bereits erwähnt von Natur aus eher buschig. Wenn du sie als Hochstämmchen halten möchtest, benötigen sie auf jeden Fall zeitlebens eine stabile Stützte, damit sie ihre schwere Krone gut tragen können.

Wandelröschen locken viele Schmetterlinge an, die den Nektar der Blüten über alles lieben.

Ein ganz besonders interessanter Besucher der Wandelröschen ist das imposante Taubenschwänzchen (Macroglossa stellatarum), das fast wie ein kleiner bunter Kolibri aussieht. Mein Bruder konnte dieses hübsche Tier in seinem Garten an einem Wandelröschen-Hochstamm beobachten und fotografieren.

Tipps und Hinweise zur Anzucht/Vermehrung

Wandelröschen kannst du aus Samen heranziehen oder mit Hilfe von krautigen Stecklingen im Frühjahr oder halbreifen Kopfstecklingen im Spätsommer vermehren. Stecklinge werden in ein sandhaltiges Substrat gesetzt und bilden an einem warmen Standort (20 Grad) Wurzeln aus.


Schnitt Tipps zum Schneiden

Verblühte Pflanzenteile und Früchte solltest du regelmäßig entfernen, damit du die Blütenpracht möglichst lange genießen kannst.

Wandelröschen lassen sich nach Belieben problemlos zurückschneiden. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist der Herbst - kurz bevor du die Pflanzen in ihr Winterquartier stellst. Frisch gestutzt vertragen sie die Überwinterung meist besser und schlagen dann im Frühjahr bereitswillig wieder aus.

Besonders bei Jungpflanzen solltest du regelmäßig die Spitzen wegschneiden, damit sich die Pflanze möglichst reich verzweigen kann.








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Wandelröschen - Legende (Symbol-Erklärungen / Standortansprüche):

von Mai bis Oktober
sonnigbenötigt einen Platz in der Sonne
erreicht eine Wuchshöhe von 0,75 bis 3,5 Meter
immergrünimmergrün
Hochgiftige PflanzenteileHochgiftige Pflanzenteile


Tonia Tünnissen-Hendricks
Tonia ... unterwegs im Garten :-)

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