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Traum vom Paradies

Traum vom Paradies
382 Seiten (1962)

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highlightEine Kulturgeschichte des Gartens

Autor(in): Friedrich Schnack

Der Verlag über dieses Buch (Klappentext):

Immer noch und immer von neuem sucht der Mensch nach seinem verlorenen Paradies: im bukolonischen Frieden, der glückvollen Geborgenheit eines Gartens scheint es ihm für stille Augenblicke greifbar nahe. Hier, über "Rose, Beere und Äpfel", über Blütenwipfeln und Kräuterbeeten, liegt für ihn, den geschundenen "Homo sapiens", ein Hauch, ein Abglanz jenes anderen unvergessenen Gartens am Beginn der Zeiten. Hier träumt er am lebendigsten seinen Traum vom mythischen Eden, das er einst verspielte und jetzt durch seine Mühe fast schon wiedererrungen sieht.

"Wie der Mensch, so der Garten" - aber was wäre der Mensch ohne Gärten? "Menschheitsgeschichte ist Gartengeschichte". "Zucht und Veredlung der Wildlinge aus dem Walde erzogen und veredelten auch den Menschen. Der Garten war seine früheste Schule." Dem panisch wuchernden Chaos der bloßen Natur rang er durch schöpferische Formung und regulierende Gestaltung das Kunstwerk "Garten" ab - so schuf er sich sein Paradies.

Jedem Zeitalter war die eine, ewige Aufgabe neu gestellt: zu eigener Erfüllung der zeitlos-unabänderlichen Gartensehnsucht zu gelangen. Die Pharaonen Altägyptens fanden sie unter den geheiligten Sykomoren ihrer Palastgärten, Assyrer und Babylonier in ihren meilenweiten Wild- und Jagdgärten. Persien hatte "Gülistan", seinen Rosengarten. In Indien schimmerten im ewigen Grün die Gärten der Fürsten und Jünger Buddhas.

Syriens und Palästinas Gärten sind uns durch die Bibel vertraut. Im alten Griechenland gab es die Haine der Götter und Nymphen, daneben die ersten Schul-, Akademie- und Volksgärten. Die Gärten von Byzanz funkelten von Kostbarkeiten und erlesenem Luxus. Aladins Wundergärten, die von Harun al Raschid und aus Tausendundeiner Nacht lagen überglänzt vom Halbmond Arabiens. Das Mittelalter hegte die Klostergärten, die Burg-, Bauern- und Bürgergärten. Die europäische Neuzeit schließlich schuf von Italiens Renaissance über Frankreichs Kalssizismus und englischen Landschaftsstil bis hin zu der Moderne unserer Zeit eine Fülle unvergleichlicher Meisterwerke gärtnerischer Kunst.

5.000 Gartenjahre! Ein großartiges Panorama gestalterischer Möglichkeiten öffnet sich vor uns, eine universale Zusammenschau menschlicher Kunst schlechthin. Wer könnte uns heute eine solche Jahrtausendgeschichte von Garten und Mensch, von Mensch und Garten schreiben, wenn nicht Friedrich Schnack, einer unserer feinsinnigsten Poeten und Blumen-, Pflanzen- und - Menschenkenner zugleich! Auch hier, in diesem Buch, bestätigt sich wieder, was wir spätestens seit Vorliegen der "Gesammelten Werke" wissen: Dieser Autor, der sachliche Erfahrung und dichterische Intuition beispielgebend vereint, ist ein ebenso einzigartiges wie seltenes Phänomen in unserer heutigen Literatur.



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